Exhibition
09.Nov 19
— 11.Jan 20
Thomas Lempertz

Liquid Skin

Vernissage: Am 9.November, 20.00 Uhr
Performance von Friedemann Vogel (Stuttgarter Ballett) und Les Six

Liquid Skin: Ausstellung von Thomas Lempertz vom 10.November 2019 bis 12.Januar 2020 in der Galerie Kernweine.


Künstler Thomas Lempertz fasst Raum über dreidimensionale Bewegungen in Objekte und untersucht in seiner Serie Liquid Skin, die vom 10. November 2019 bis zum 12. Januar 2020 gezeigt wird, menschliche Ausdrucksformen über das Organ der Haut. Haut, die den Körper als Form fasst, bekommt durch die Fähigkeit der Bewegung und der Impression eine Mittlerfunktion zwischen dem eigenen Selbst und der Außenwelt. Die Serie Liquid Skin beschäftigt sich mit dieser Zwischenebene und fragt: Wie fühlt man sich in seiner eigenen Haut? Was bedeutet Haut, wenn man sie als Oberfläche des menschlichen Körpers betrachtet? Wie werden Geschlechterrollen durch die Darstellung von Körpern geprägt? Und wie prägen gesellschaftliche Entwicklungen unseren Umgang mit dem eigenen Körper?  Zur Vernissage, am 9.Novemeber um 20.00Uhr, wird eine Performance mit Friedemann Vogel – Solotänzer des Stuttgarter Ballett – und dem musischen Kollektiv Les Sixstattfinden.

Der Ausgangspunkt der Serie Liquid Skin befindet sich im Körper, genauer gesagt, im Organ der menschlichen Haut. Als größtes verbindendes Element des Körpers dient Haut als Metapher für Fluidität sowiefür Einheit und Gleichheitdurch seine globale Analogie. Ohne Kleidung, die so oft Personen definiert, wird Haut zu einem verbindenden Faktor, der Menschen ohne Künstlichkeit enthüllt.So bildet Haut einerseits ein reines und klares Element,das für Echtheit steht und andererseits eine individuelle Form, die Raum für Interpretation lässt.

Liquid Skin zeigt eine Reihe von Hochglanzobjekten, die sich über ihre Beschaffenheit weitergehend mit einer Untersuchung der Oberflächlichkeit der Gesellschaft befassen. Sozialen Medien haben ein Streben nach hautnaher Perfektion angeregt, sorgfältig kuratierte Bilder des idealen Selbst und des idealen Lebens werden kontinuierlich präsentiert. Die Serie dient somit als Spiegelbild der Besessenheit von allem Glänzenden und als Kommentar zur künstlichen Manipulation der Gesellschaft, inder Hoffnung, dass Menschen unter der Oberfläche nach der Schönheit im Inneren suchen.

 Lempertz's Arbeiten sind gekennzeichnet durch ein experimentelles Arbeiten mit Raum. Dreidimensionale Bewegungen werden über diverse Materialitäten und Verfahren festgehalten und in Objekte übertragen. So dienen Fotografien oft als Basis für ein weiteres Abreiten mit Silikon – ein Material, welches durch seine Beschaffenheit die Fertigstellung eines Werks innerhalb einer bestimmten Zeit vorschreibt. Ohne die Möglichkeit zurOptimierung oder Vorbestimmung des Endprodukts setzt die Arbeit mit Silikon eine unvermeidliche Zufälligkeit voraus, die Akzeptanz erfordert und jede Infragestellung ablehnt. Die Arbeiten der Serie Liquid Skin zeichnen sich durch ihre individuelle Einzigartigkeit in einem festen Rahmen aus: Über aufeinandergesetzte Ebenen, Akzente durch Farbe, das Spiel zwischen abstrakten Formen und realistischen Abbildungen, sowie einem Kontrast zwischen der Flexibilität des Materials auf der einen Seite, und dessen langjährigen Beständigkeit, auf der anderen Seite. 

Thomas Lempertz, geboren in Pforzheim, studierte Tanz an der John CrankoSchule und war später Teil der Company des Stuttgarter Balletts, unter anderem als Solist unter Reid Anderson. Nachdem er seine Karriere als Tänzer 2003 beendete widmete er sich dem Bereich des Kostüms und studierte „Intermedia Arts“ an der Akademie der bildenden Künste Stuttgart. Sein Schaffen zeichnet sich durch die Verbindung der DisziplinenPerformance, Tanz, Fotografie und Objektkunst aus. 

Exhibition
25.Jan 20
— 05.Apr 20
Alexander Binder

Enzyklopädie

Surreale Wahrnehmungswelten

Vernissage: 25. Januar um 20.00 Uhr 

Ausstellungsdauer: 25. Januar - 5. April 2020


ENZYKLOPÄDIE 

Jeder Mensch fasst den Moment anders auf, erinnert sich unterschiedlich und geht verschieden mit dem Erlebten um. Fotograf Alexander Binder hinterfragt in seiner Ausstellung Enzyklopädie, die vom 26. Januar bis zum 5. April 2020 in der Galerie Kernweine gezeigt wird, die von uns erfahrene (Alltags-)Realität und löst den engen Bezugsrahmen unserer Wahrnehmung auf. Die Fotografien wirken schemenhaft, verschwommen – es geht es um die eigene, innere Deutung des Gesehenen.


Ganz offen bedienen sich die Arbeiten der Ausstellung Enzyklopädie der Haltung und Themen des Symbolismus des späten 19. Jahrhunderts: Natur, Mystik und Mythologie bilden einen geheimnisvollen Kosmos, auf den man sich eher emotional einlassen muss, als dass es etwas rational "zu verstehen" gibt. Die Fotografien wirken vielmehr wie Gedankensplitter, die sich erst in der Vorstellungswelt des Betrachters mit Details füllen – um dort ihr ganz eigenes Leben zu entfalten.

Die Enzyklopädie wird in Binders Ausstellung als ein Nachschlagewerk der eigenen Erinnerungen gesehen: Flora und Fauna geben sich vage zu erkennen und erscheinen teils in leuchtender Farbigkeit, teils in schwarzweiß. Die Bilder entziehen sich bewusst unserem konzeptionell-strukturierten Denken und unserem Hang, Dinge räumlich und zeitlich exakt verorten zu wollen. 

Die Fotografien wurden im Schwarzwald, Italien, England und in Indien aufgenommen. Der Entstehungszeitraum der Arbeiten bleibt jedoch unbestimmt: Binder entdeckt die Fotografien oft erst nach Jahren wieder, um sie dann in gänzlich veränderte Sinnzusammenhänge zu stellen. Spiritualität und Kult in (sur-)realen Formen bilden dabei einen übergreifenden Rahmen.  

 

Alexander Binder (1976), geboren in Pforzheim, lebt und arbeitet in Stuttgart. Sein Schaffen zeichnet sich durch die Verknüpfung von digitaler und analoger Fotografie aus – Binder kombiniert moderne Spiegelreflexkameras mit alten und selbst gebauten Objektiven. Die so entstehenden Aufnahmen sind durch Unschärfen, Blendenflecke und zufällig entstehende Reflexionen geprägt. Auf diese Weise entfliehen die Arbeiten der nach Perfektion strebenden Hightech-Welt heutiger Kamerasysteme.
In den letzten Jahren veröffentlichte er in zahlreichen Kunst-, Foto- und Lifestyle-Magazinen, Einzel- und Gruppenausstellungen (u.a. in Warschau und Montréal) sowie Teilnahmen an Festivals, wie z.B. „Voies Off“ in Arles, ergänzen seine künstlerische Praxis.

 

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1 YEAR GALERIE KERNWEINE: Künstler*innen, Werke, Begegnungen, Momente.
Wir haben das festgehalten und in ein Magazin gepackt.

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